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Volle Kirche mit vielen Jecken in Denklingen - Foto: KG Denklingen

Karneval met Joddesdeens im Oberbergischen

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Die närrischen Hochburgen sind eher katholisch geprägt, so wie Köln, Aachen, Düsseldorf – oder Engelskirchen. Dort, wo die meisten Leute evangelisch sind, hat man es meist nicht so mit dem Karneval. Ausnahmen bestätigen die Regel. Protestaten sind nicht per se Karnevalsmuffel.
Am Sonntag, 8. Februar 2026, 10 Uhr hat schon die Evangelische Kirchengemeinde Drabenderhöhe einen Karnevalsgottesdienst mit Pfarrer Gernot Ratajek-Greier gefeiert. Er ist ein waschechter Kölscher Jeck, in Köln geboren und aufgewachsen und er war 17 Jahre lang Pfarrer einer Kirchengemeinde im Kirchenkreis Aachen. Kostümierung war erwünscht.
Kostümierung erwünscht gilt auch für den Karnevalsgottesdienst am Sonntag, 15. Februar 2026, 11.11 Uhr in der Evangelischen Kirche in Wipperfürth (Am Markt). Mit der Band jehüürstooz (Kölsche Tön und Ohrwürmer) und mit den „Pops vom Gauler Strand“.  In der Einladung heißt es: „Leev Jecke, kütt vorbei un feiert met uns Fastelovend am 15.2. af 11.11 Uhr. Met Joddesdeens, Feier un Feez un natörlich Kölscher Musik!“ Pfarrerin Dagmar Krauth-Zirk hält eine Büttenrede und macht ein kleines Anspiel zusammen mit Olivia Klemm. Die Pfarrerin kündigt an: “Et jitt och de Vadderunser op Kölsch.”
Über Protestanten und ihren Karneval gibt es am 15.2, 8 bis 9 Uhr, einen Beitrag in der Radio-Sendung Himmel und Erde im NRW-Lokalradio (Radio Berg).